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Drei Lichtfarben sind separat steuerbar ![]() ![]() Licht wirktWeiß ist nicht gleich WeißSchon lange ist bekannt: Licht steuert unsere innere Uhr. Die Farbe des Lichts ändert sich den Tag über und Menschen reagieren darauf psychisch und physiologisch. Vormittags und mittags ist das Licht bläulich und verringert die Ausschüttung des Hormons Melatonin, das Müdigkeit hervorruft. Blaues Licht, kaltweiß genannt, wirkt aufmunternd und anregend. Gegen Nachmittag wird das Tageslicht dann rötlicher. Langwelliges, orangerotes Licht fördert die Melatoninproduktion und wirkt entspannend, beruhigend bis schlaffördernd. Glühbirnen oder Standard-Leuchtstoffröhren leuchten warmweiß, regen schon tagsüber Eine kleine Einführung in Lichtfarben lesen Sie auf dieser Seite, regionale oder überregional arbeitende Ingenieurbüros für Lichtplanung nennen wir Ihnen gerne. Farbtemperaturen und weiße LichtfarbenAlle Lichtfarben werden in „Farbtemperaturen“ gemessen und mit der Einheit Grad Kelvin angegeben:
Hier finden Sie einige Richtwerte von natürlichen und künstlichen Lichtquellen: FarbwiedergabeFarben wirken je nach Beleuchtung unterschiedlich. So kann ein Rot tagsüber kräftig leuchten, aber in der Abendsonne oder bei Glühlampen-Licht erscheint es braun. 100 Ra ist der beste Wert, um diesen zu erreichen muss eine Lichtquelle alle Lichtfarben (Spektralfarben) in einer definierten, optimalen Verteilung enthalten. Der Ra-Wert sollte in Innenräumen mindestens 80 erreichen, Museen setzen häufig 90 Ra ein. Lichtfarben in den Normen der IndustrieDie Hersteller von Leuchtmitteln geben die Leuchtleistungen ihrer Produkte mit einer dreistelligen Zahl an, die Farbwiedergabe und Lichtfarbe kombiniert. Die erste Stelle steht für den Farbwiedergabeindex Ra, die zweite und dritte Stelle gibt die Lichtfarbe wieder. So haben die Lichtfarben 640, 840 und 940 die gleiche Farbtemperatur 4000° Kelvin, aber unterschiedliche Farbwiedergaben: über 60, 80 und 90 Ra.
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